Die Karte zeigt die Biotope rund um Lindelburg – darunter Waldbiotope, Bachauen und die Weiherbereiche südlich des Ortes. Die Flächen sind rosa markiert, sodass ihre Lage klar erkennbar ist. Gut sichtbar ist, dass Lindelburg ringsum von schützenswerten Biotopen eingebettet ist, die als ökologisch wertvolle Lebensräume ausgewiesen sind.
Die folgende Karte zeigt erneut die Biotope rund um Lindelburg, nun jedoch mit den Nummern der Biotopkartierung.
Im folgenden Abschnitt werden die einzelnen Biotope entlang der Weiherkaskade sowie an der Brunnenstraße dargestellt.
Berücksichtigt sind die Biotopnummern der amtlichen Biotopkartierung:
6633‑1046
6633‑0036
6633‑1092
6633-1049
6633-0035
Diese Biotope markieren besonders wertvolle Lebensräume und zeigen die ökologische Bedeutung des Gebietes rund um Lindelburg.
Die beiden Biotope bilden zusammen einen durchgehenden, hochwertigen Feuchtgebietsverbund entlang der Weiherkaskade. Die Verzahnung aus Röhrichten, Gehölzsäumen, Teichstrukturen und Magerwiesen schafft einen ökologisch bedeutenden Lebensraum, der Lindelburg südlich des Ortes in eine schützenswerte naturnahe Landschaft einbettet.
Schutzstatus:
§30 BNatSchG / Art. 23 BayNatSchG: geschützt
§39 BNatSchG / Art. 16 BayNatSchG: geschützt
Schützenswerte Elemente:
Landröhrichte (70 %) – großflächige Schilfbestände am Hang.
Großröhrichte (20 %) – dichter Röhrichtsaum entlang des Bachgrabens.
Ufergehölz naturnaher Fließgewässer (10 %) – Erlensaum entlang des Grabens.
Diese Strukturen bilden einen wertvollen Feuchtlebensraum mit Arten wie Schilf, Mädesüß, Moor‑Labkraut und Bach‑Nelkenwurz .
Ein gesetzlich geschütztes Röhricht‑Biotop, das durch Schilfbestände und naturnahe Ufergehölze ökologisch besonders wertvoll ist.
Zum Steckbrief des Biotops:
Schutzstatus:
Gewässer‑Begleitgehölze (WN): geschützt nach §30 und §39
Wald (XW): geschützt nach §30
Feldgehölz (WO): geschützt nach §39
Schützenswerte Elemente:
Komplex aus Feuchtwiesen, Röhrichtgesellschaften, Hochstaudenfluren und Laubwaldresten
Fischteich‑Kaskade (5 Teiche) mit Schilfgürteln, Schwimmblattvegetation und Erlen‑/Traubenkirschen‑Gehölzen.
Artenreiche Magerwiesen mit Seggenarten, Zittergras, Orchideen und Moosschichten.
Naturnahe Gehölzsäume entlang des Bachgrabens.
Ein vielgestaltiger Feuchtgebiets‑Komplex, der durch Teichsystem, Röhrichte, Gehölzsäume und artenreiche Magerwiesen ökologisch besonders wertvoll ist.
Zum Steckbrief des Biotops:
Die drei Biotope bilden zusammen einen hochwertigen Feucht‑ und Gehölzlebensraumverbund entlang der Brunnenstrasse Lindelburg, geprägt von Nasswiesen, Hochstaudenfluren, Röhrichten und naturnahen Gehölzsäumen. Sie sind gesetzlich geschützt und erfüllen wichtige ökologische Funktionen für Wasserhaushalt, Artenvielfalt und Landschaftsstruktur. Insgesamt entsteht ein ökologisch besonders wertvolles Mosaik, das Lindelburg in eine schützenswerte, naturnahe Umgebung einbettet.
§30 BNatSchG / Art. 23 BayNatSchG: geschützt (Nasswiese GN, Hochstaudenflur GH)
§39 BNatSchG / Art. 16 BayNatSchG: kein zusätzlicher Schutz ausgewiesen
Seggen‑ und binsenreiche Nasswiese (60 %) – typische Feuchtwiesenvegetation mit Wiesen‑Segge und Hirse‑Segge.
Feuchte Hochstaudenfluren (40 %) – Mädesüß‑Bestände und Wald‑Simse als charakteristische Arten.
Artenvorkommen: Sumpf‑Dotterblume, Bach‑Nelkenwurz, Flatter‑Binse, sowie das Kleine Knabenkraut (Orchis morio) – eine gefährdete Orchideenart (RL‑B: 2).
Ein gesetzlich geschütztes Nasswiesen‑ und Hochstaudenbiotop, das durch Seggen‑/Binsengesellschaften und das Vorkommen gefährdeter Orchideen ökologisch besonders wertvoll ist.
Zum Steckbrief des Biotops:
§30 BNatSchG / Art. 23 BayNatSchG: geschützt (Hochstaudenfluren GH)
§39 BNatSchG / Art. 16 BayNatSchG: kein zusätzlicher Schutz ausgewiesen
Feuchte Hochstaudenfluren (80 %) – dominanter Mädesüß‑Bestand, begleitet von Schlank‑Segge und Wald‑Simse.
Kammseggenreiche Bereiche mit Rasenschmiele und Spitzblütiger Binse.
Ruderalisierte Grasfluren auf trockeneren Abschnitten als strukturreiche Übergangszonen.
Artenvorkommen: Mädesüß, Zweizeilige Segge, Pfeifengras, Schilf sowie die Spitzblütige Binse (Juncus acutiflorus) – Vorwarnliste (RL‑B: V).
Ein gesetzlich geschütztes Hochstauden‑Biotop, das durch Mädesüß‑Bestände, Seggenfluren und die Spitzblütige Binse einen wertvollen Feuchtlebensraum im Ortsbereich bildet.
Zum Steckbrief des Biotops:
§30 BNatSchG / Art. 23 BayNatSchG: geschützt (Hochstaudenfluren GH, Gewässer‑Begleitgehölze WN)
§39 BNatSchG / Art. 16 BayNatSchG: geschützt (Hecken WH, Feldgehölze WO, Gewässer‑Begleitgehölze WN)
Gewässer‑Begleitgehölze (35 %) – naturnahe Erlen‑ und Weidenbestände entlang Gräben und Teichen.
Feldgehölze (35 %) – Eichen‑Feldgehölze, Schlehenhecken, Hasel‑ und Holunderbestände.
Naturnahe Hecken (25 %) – Salweide, Schlehe, Weißdorn, Himbeere, mit Hochstauden‑Zwischenwuchs.
Hochstaudenfluren (5 %) – Schlank‑Segge, Mädesüß, Wald‑Simse in Böschungsbereichen.
Artenvorkommen: Schwarz‑Erle, Hainbuche, Rotbuche, Eiche, Moor‑Labkraut, Zottiges Weidenröschen.
Ein komplexes, gesetzlich geschütztes Gehölz‑ und Heckenbiotop, das durch naturnahe Gehölzsäume, Feldgehölze und Waldreste eine hohe Strukturvielfalt und ökologische Bedeutung im Ortsbereich Lindelburg besitzt
Zum Steckbrief des Biotops: